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"kija on tour" gewinnt Regionalitätspreis

Seit Herbst 2008 tourt die Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg mit einem alten Postbus, der zum Beratungsmobil umgebaut wurde, durch die Gemeinden Salzburgs. Beim ersten Salzburger Regionalitätspreis der Bezirksblätter Salzburg wurde die kija Salzburg nun für ihren Einsatz ausgezeichnet.

Bild: (v. li.): Ruth Fischer, Veronika Weis, Moritz Kronberger, Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt, "kija on tour"-Projektleiterin Barbara Leiblfinger-Prömer.

Bild: (v. li.): Ruth Fischer, Veronika Weis, Moritz Kronberger, Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt, "kija on tour"-Projektleiterin Barbara Leiblfinger-Prömer.

Ziel der Tour ist es, Informationen über die Kinderrechte und die Möglichkeit, sich beraten zu lassen, dorthin zu bringen, wo sie gebraucht werden - schließlich darf es in punkto Kinderrechte kein Stadt-Land-Gefälle geben! Beim ersten Salzburger Regionalitätspreis der Bezirksblätter Salzburg wurde die kija Salzburg nun für ihren Einsatz ausgezeichnet.

Die Idee von "kija on tour – wir kommen euch entgegen!"

Die kija Salzburg ist für Kinder und Jugendliche in Stadt und Land Salzburg zuständig. Sie berät, vermittelt hilft weiter, hört zu und zeigt auf. Das Angebot der kija Salzburg wurde aber von Beginn an, seit der Unterzeichnung der Kinderrechtskonvention 1992, hauptsächlich von Hilfesuchenden aus Salzburg Stadt in Anspruch genommen. In der Einzelfallstatistik fielen die Jugendlichen aus den Regionen deutlich ab, was in erster Linie an der Distanz zum Beratungsbüro in der Stadt Salzburg und der mangelnden Mobilität der Kinder und Jugendlichen lag. Da die kija Salzburg aber für alle Kinder und Jugendlichen aus dem Bundesland Salzburg zuständig ist, startete die kija Salzburg das Regionalprojekt "kija on tour". Projektleiterin Barbara Leiblfinger-Prömer erklärt: "Für uns war klar, dass die niedrigen Fallzahlen aus den Regionen nicht damit zusammenhingen, dass Kinder und Jugendliche aus den Regionen keine Sorgen und Probleme haben, sondern vielmehr damit, dass die kija Salzburg für sie nicht erreichbar war. Daher beschlossen wir, zu den jungen Menschen zu kommen. Seither haben wir mit über 20.000 Kindern und Jugendlichen Kontakt aufgenommen und mehrere hundert Beratungen durchgeführt. Die Kinder und Jugendlichen waren vom Beratungsmobil vor Ort begeistert und nahmen das Angebot der kija Salzburg gerne in Anspruch, unterstützt wurden wir dabei von Akzente Salzburg." In der Beratungsstatistik aus dem Jahr 2009 wurde dann die Wende eingeleitet, erstmals war der Pongau die Region, aus der am meisten Kinder und Jugendliche Beratungen in Anspruch genommen hatten – Beratungen braucht es also nicht nur in der Landeshauptstadt.

Landeshauptfrau Burgstaller überreicht der kija Salzburg den Regionalitätspreis

Beim Regionalitätspreis der Salzburger Bezirksblätter wurden Betriebe, Initiativen oder Aktionen gesucht, deren Einsatz dazu beiträgt, die Lebensqualität in den Bezirken zu erhöhen. 102 Bewerbungen flatterten bei den Bezirksblättern ein, am Dienstag den 27. April 2010 wurden dann in der Bachschmiede in Wals-Siezenheim den 16 PreisträgerInnen ihre Urkunden überreicht. In der Kategorie "Vereine / Institutionen / Behörden" konnte das Regionalprojekt "kija on tour – wir kommen euch entgegen!" die neunköpfige Jury, bestehend aus VertreterInnen der der AK, dem ÖGB, der WK, dem Gemeindebund, der IV, der LK, der Salzburg AG, der Salzburger Landwirtschaft und der Salzburger Land Tourismus Gesellschaft, überzeugen. Laudatorin war niemand geringere als Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. Sie überreichte der kija Salzburg den Preis und hob das regionale Engagement der kija Salzburg hervor.

Regionalitätspreis bestärkt: "Die kija braucht es in den Regionen"

Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt freut sich mit ihrem ganzen Team besonders über die Verleihung des Regionalitätspreises: "Es tut gut zu wissen, dass unser Engagement in den Regionen geschätzt wird. Dort sind wir in besonderem Maße auf eine gute Zusammenarbeit und ein breites UnterstützerInnennetzwerk angewiesen, schließlich will die kija Salzburg nicht nur einen kurzen Besuch abstatten und wieder verschwinden, sondern längerfristig in der Region eine kija-Anlaufstelle aufbauen." Bis dahin ist zwar noch ein Stück Weg zurückzulegen, doch Holz-Dahrenstaedt ist zuversichtlich, dieses Ziel bald realisieren zu können: "Mit dem Regionalitätspreis haben wir einen weiteren Mosaikstein in der Tasche!" Die Kinderrechte für Kinder und Jugendliche aus ländlichen Gemeinden genauso wie für die Kinder und Jugendlichen aus der Stadt. Auch sie müssen Zugang zu Beratungseinrichtungen, kind- bzw. jugendgerechten Freizeitangeboten und sämtlichen Versorgungsangeboten (z. B. geeignete Therapie- oder Gesundheitsangebote) haben. Dafür setzt sich die kija Salzburg ein!

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