Liebe FreundInnen der Kinderrechte!

Der November steht immer ganz im Zeichen der Kinderrechte. Am 20. November 1989 verabschiedeten die Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention mit ihren 54 Artikel. In der Präambel der Kinderrechtskonvention heißt es, "dass Kinder umgeben von Glück, Liebe und Verständnis aufwachsen sollen". Diesem Thema, dem Aufwachsens bzw. "GROß werdens" widmen wir uns bei den diesjährigen Kinderrechte Filmtagen vom 13. bis zum 16. November, wo wir sie sehr gerne (bei freiem Eintritt) begrüßen möchten. Aber auch sonst gibt es im November viele spannende Veranstaltungen zu besuchen. Lesen Sie mehr dazu in diesem Newsletter.


Übersicht

Österreichweites

Termine, Termine, Termine …


Filme, die Sie sehen sollten!

Sie wissen ja schon, dass von 13. bis 16. November 2017 die Kinderrechte Filmtage zum Thema "GROß werden" im OVAL - Die Bühne im EUROPARK stattfinden. Nun möchten wir Ihnen drei Filme vorstellen, die auch Erwachsene sehen sollten.

"Short Term 12 - Stille Helden" 

Eröffnung & Podiumsdiskussion, Mo 13. November, 18.30 Uhr  

Die 20-jährige Grace arbeitet als Betreuerin in einer Jugend-Wohngemeinschaft. Sie ist zwar auch manchmal streng, aber im Grunde gibt sie ALLES für "ihre Kids". Als jedoch die zurückgezogene Jayden in die WG einzieht und Grace bemerkt, was mit ihr los ist, wird Grace an die dunklen Zeiten ihrer eigenen Kindheit erinnert. Doch wie weit darf sie als Betreuerin gehen?

Im Anschluss an den Film diskutieren wir mit Markus Manzinger (Rettet das Kind) und Mirjam Schneeberger, die selbst in einer WG aufwuchs, was für Kinder in Fremdunterbringung besonders wichtig wäre und was in Salzburg noch fehlt!

Gerade auch für Menschen, die im Bereich der Fremdunterbringung arbeiten, eine echte Empfehlung!

"Rara"

Di 14. November, 11.00 Uhr

Rara ist Spanisch und heißt auf Deutsch seltsam oder sonderbar. Und Rara reimt sich auf Sara, so heißt das 13-jährige Mädchen, das mit seiner kleinen Schwester, der Mutter und der Lebensgefährtin der Mutter zusammenlebt. Seltsam findet das eigentlich nur der Vater und obwohl die Mädchen sich in der neuen Patchwork-Familie grundsätzlich sehr wohl fühlen, will er, dass die Mädchen zu ihm ziehen.

Die Trennung der Eltern und das Leben in neuen, auch gleichgeschlechtlichen, Patchwork-Konstellationen beschäftigt viele Kinder. Umso wichtiger, darüber ganz unbefangen zu sprechen. Der Film ist ein wunderbarer Türöffner für dieses Gespräch.

"Draußen ist Sommer"

Mi 15. November, 18.00 Uhr

Die 14-jährige Wanda und ihre Familie ziehen in die Schweiz. Für die Familie soll es ein Neuanfang werden, für die Eltern eine zweite Chance. Doch auch wenn jetzt alles gut werden soll, fühlt es sich für die Kinder nicht so an!

Wunderbar einfühlsam und sehr realistisch erzählt der Film eine Geschichte über Trennung, die Pubertät und darüber, wie Kinder auch in dieser schwierigen Zeit über sich hinauswachsen können!

Ein wirklich wichtiger Film, den alle Eltern sehen sollten!

Der Eintritt für ALLE FILME ist frei! Infos & Anmeldung


kija-Video NEU

Zweifellos, es ist eines der meistgesehendsten Videos unter Salzburgs Jugendlichen - das kija-Video! Bei jedem Schulklassen-Workshop wird es den SchülerInnen zum Einstieg gezeigt, damit sie einen ersten Eindruck davon bekommen, was die kija so alles macht. Jetzt hat das Video einen neuen Anstrich bekommen und unser "jüngstes" Teammitglied, Hermann Lasselsberger, kommt auch endlich darin vor. In der letzten Szene (ab Minute 09:18) berät er einen jungen Erwachsenen, der sich zunächst gar nicht sicher ist, ob die kija ihm auch helfen kann. Dabei ist die kija für alle bis 21 da!

Hier zum Video!

Unser spezieller Dank geht an Tobias Hammerle (Kamera, Schnitt, Idee) & Hussein Mahdi (Schauspiel)!


Kindergesundheit

Psychosoziales Versorgungszentrum für Kinder und Jugendliche

Die kija Salzburg begrüßt die Eröffnung des Psychosozialen Versorgungs- und Beratungszentrums (PVBZ) für Kinder und Jugendliche in der Stadt Salzburg. Voraussichtlich mit 01. Dezember 2017 beginnt das Zentrum seine Arbeit. Die Ambulanz am Gailenbachweg 3 (Gebäude des Landeszentrums für Hör- und Sehbildung) bietet Kindern und Jugendlichen (und ihren Familien) eine vernetzte Betreuung bestehend aus ärztlichen Leistungen, Psychotherapie und sozialen Angeboten.

Bericht der Liga für Kinder- und Jugendhegundheit

Wie wichtig Zentren wie dieses sind, unterstreicht auch der aktuelle Bericht der österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit. Demnach ist die seelische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen hierzulande in einem besorgniserregendem Zustand. Der Bericht geht von 170.000 "deutlich erkrankten" Kindern und Jugendlichen aus. Obwohl sich 50 Prozent davon eine Behandlung wünschen, erhalten nur 36.000 tatsächlich eine Therapie. Grund dafür sind der Mangel an kassenfinanzierten Therapieplätzen und die begrenzten stationären Kapazitäten. Eine Ambulanz, wie sie nun erfreulicher Weise in Salzburg eröffnet wird, ist eine richtige Maßnahme, der weitere folgen sollten, wie z. B. eine therapeutische Mutter-Kind-Einrichtung sowie eine integrierte Versorgung von Kindern und Jugendlichen in den Bezirken.

Bericht der Liga für Kinder- und Jugendgesundheit


FGM/C-Infos auf kija-Homepage

Seit Frühling diesen Jahres beschäftigte sich die kija Salzburg im Rahmen eines einberufenen Runden Tisches verstärkt mit dem Thema FGM/C (= female genital mutilation/cutting). Am Runden Tisch nahmen u. a. MitarbeiterInnen von Beratungseinrichtungen, ExpertInnen aus dem Gesundheitsbereich und VertreterInnen der Kinder- und Jugendhilfe teil. Die bisherigen Ergebnisse können nun auf der Homepage der kija Salzburg nachgelesen werden. Zur weiteren Verwendung stehen dort bereit:

  • Gesetzliche Grundlage in Österreich
  • Risikotabelle nach Land und Alter
  • Fragebogen zur Risikoabschätzung
  • Vorschlag zur Handlungsanleitung

Die Hoffnung der kija Salzburg ist, dass auch in Salzburg künftig verstärkt mit den sogenannten Gesundheitslotsinnen zusammengearbeitet wird. Die Erfahrung aus Wien zeigt, dass die Lotsinnen, die oft aus dem selben Kulturkreis wie die gefährdeten Familien kommen, viel leichter Zugang zu den Müttern finden als die Behörden. Klar ist: Im Bereich FGM/C wird man nur Erfolg haben, wenn man das Vertrauen der Community gewinnt.

Zum Schluss hier noch ein Video aus Großbritannien, wo schon lange zu diesem Thema gearbeitet wird!  


Weihnachten im Schuhkarton

Auch dieses Jahr ist die kija Salzburg Abgabestelle für die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton". Die Idee ist es, eine Schachtel mit kleinen Überraschungen - Stifte, Kuscheltiere (nicht gebraucht), Süßigkeiten, Handschuhe, Bastelzeug, kleine Spielsachen - anzufüllen. Was genau in die Kartons rein darf und was nicht, wohin die Geschenke kommen und was sie bewirken, lesen Sie am Besten auf der sehr übersichtlichen Homepage nach.

Der letzte mögliche Abgabetag ist der Mittwoch, 15. November 2017!
(Am Mittwoch hat die kija von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.)


Alle Tassen im Schrank?

Wer dieses Jahr zu Weihnachten was Schönes schenken und was Gutes tun will, der ist bei der Hochstaplerin richtig aufgehoben. Ja, richtig gehört, die hat nämlich nicht nur alle Tassen im Schrank, sie kombiniert das schöne Porzellan auch zu wunderbar neuen Etageren. Aber keine Sorge, wem das Hochstapeln nicht liegt, hier kommen auch Tiefstapler auf ihre Kosten. Es zahlt sich aus, durch die Produktpalette zu klicken. Und wer sich nicht so recht entscheiden kann, dem sei noch gesagt, dass zehn Prozent des Verkaufspreises an das kija-Mentoringprojekt "MutMachen" fließen. Zufall ist das keiner, ist doch die kreative Unternehmerin Diana Wimmer selbst seit vier Jahren glückliche Mentorin. Insgesamt also eine mehr als runde Sache.

Neugierig? Hier geht es zur Hochstaplerin & zum Projekt MutMachen


Österreichweites

Stänko: Jugendschutz, Unterhaltsreform & Kinderbeistand

Von 18. bis 19. Oktober 2017 tagten die österreichischen Kinder- und JugendanwältInnen in Eisenstadt. Es war die 60. der halbjährlich stattfindenden Konferenzen, bei denen bundesländerübergreifende kinderrechtliche Belange besprochen werden.

Dieses Mal standen auf der Agenda:

  • Das Positionspapier zur Harmonisierung des Jugendschutzes,
    da es inhaltlich nicht rechtfertigbar ist, dass die Kinder und Jugendlichen in Österreich per Gesetz nicht gleichbehandelt werden.
  • Die Unterhaltsreform
    In Österreich erhalten rund 40.000 Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Gründen keine Unterhaltsleistungen. Die KIJAS fordern in ihrer Stellungnahme zur Unterhaltssicherung u. a. die grundsätzliche Entkoppelung des Unterhaltsvorschusses vom Exekutionstitel, sodass Kinder und Jugendliche Vorleistungen vom Staat erhalten, auch wenn das Exekutionsverfahren noch läuft. Außerdem sollen nach Alter gestaffelte Mindestsätze eingeführt werden und eine aktuelle und umfassende Kinderkostenanalyse.
  • Kinderbeistand
    In einem informativen Austausch mit Sektionschef Peter Barth vom Justizministerium wurden alte und neue Instrumente des KindNamRÄG 2013 diskutiert. Dabei zeigte sich, dass laut einer aktuellen Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung (ÖIF) der Kinderbeistand noch vor der Besuchsmittlung und der Besuchsbegleitung als das Mittel der Wahl erachtet wird, wenn es um die Frage der Sicherstellung des kindlichen Wohlergehens geht. Daher sollte laut KIJAS aus einer Ermessensentscheidung der PflegschaftsrichterInnen ein Rechtsanspruch werden.

Erfolg: Kinderrückführungsgesetz 2017

Wenn die Eltern sich scheiden lassen und in unterschiedlichen Ländern leben, wird das Kindeswohl oft strapaziert. Manchmal kommt es sogar zur Kindesentführung oder zur Kindesrückführung gegen den Kindeswillen. Im Verfahren muss unbedingt ein Kinderbeistand eingesetzt werden. Das forderten die KIJAS Österreich im Frühling 2017 in einer gemeinsamen Stellungnahme zum vorliegenden Gesetzesentwurf.
Mit September trat das Kinderrückführungsgesetz 2017 nun in Kraft. Der Empfehlung der KIJAS, im Sinne des Kindeswohls verpflichtend einen Kinderbeistand zu bestellen, kam der Gesetzgeber mit § 111d Abs. 1 Außerstreitgesetz nach.


Termine, Termine, Termine …

Gesprächsrunde: Krebs in der Familie

Wenn ein Familienmitglied an Krebs erkrankt, ist die gesamte Familie mitbetroffen, auch die Kinder. Neben der Sorge um einen geliebten Menschen, erfordert die neue Situation hohe Anpassungsleistungen und führt zu Aufgabenverschiebungen, Verunsicherungen und Ängsten. Im Vortrag wird vermittelt, wie eine gemeinsame Bewältigung der neuen Familiensituation in Bezug auf Kommunikation und Umgang mit den Kindern aussehen kann.

Wann: Mi 8. November 2017, 15.30 Uhr

Wo: Gesundheitszentrum der GKK, Engelbert-Weiß-Weg 10 (1. Stock), 5020 Salzburg


Anmeldung bei der Krebshilfe Salzburg: 0662/873 536 oder mail


Workshop: Prävention im Sport

Der Verein „Selbstbewusst“ und das Jugendbüro der Stadt Salzburg organisieren ein Seminar rund um die Themen Sport und Prävention von sexuellen Übergriffen. Die Teilnahme ist kostenlos und richtet sich an Menschen, die in der Jugendarbeit oder im Sportbereich mit Kindern und Jugendlichen tätig sind.

Wann: Di 14. November & Mi 22. November 2017, jeweils von 18.00 bis 21.00 Uhr
(Die Termine bauen inhaltlich aufeinander auf!)

Wo: Schloss Mirabell, Raum 200 (2. Stock), 5020 Salzburg


Anmeldung: 0662/8072-2046 oder per mail


Welcome? Medizinische Versorgung von Flüchtlingskindern

Die 11. Jahrestagung der politischen Kindermedizin widmet sich der Frage der medizinischen Versorgung von Flüchtlingskindern. Das spannende Programm reicht thematisch von der Arbeit von"Ärzte ohne Grenzen" über die Situation der Kinder in den Flüchtlingscamps auf Lesbos bis zur Traumaversorgung in Wien. Behandelt werden auch Fragen aus der Praxis, z. B. wie man mit Dolmetschern berät oder wie man vor dem Hintergrund der sich ständig verändernden rechtlichen Lage in Österreich arbeiten kann/soll.

Wann: Fr 10. bis Sa 11. November 2017

Wo: Parkhotel Brunauer, Elisabethstraße 45a, 5020 Salzburg

Anmeldung & Programm


Theater: Frau Müller muss weg

Die vierte Klasse Volksschule ist ausschlaggebend. Hier wird entschieden, ob der Sprößling in die NMS oder ins Gymnasium kommt. Diese Tatsache ist den Eltern der 4b nur allzu bewusst. Beim Elternabend suchen sie das Gespräch mit der Klassenlehrerin Frau Müller, denn die Leistungen der SchülerInnen haben sich rapide verschlechtert. Dies kann nur die Schuld der Lehrerin sein, die ja auch knapp vor dem Burnout steht. So denken die Eltern, doch Fremd- und Eigenwahrnehmung liegen weit auseinander. Frau Müller hat kein Burnout und sie kann die schlechten Noten der SchülerInnen durchaus begründen. Der Streit eskaliert und plötzlich sind sich die Eltern untereinander gar nicht mehr so einig …

Das Stück von Lutz Hübner feiert unter der Regie von Karin Koller am 15. November 2017 seine Premiere im Schauspielhaus Salzburg und wird bis zum 7. Januar 2018 gespielt.

Weitere Infos & Karten 


Herbsttagung: Risiko Kindheit?

"Kindliche Lebenswelten und die Entwicklung von Gesundheit – Resilienz – Wohlbefinden" lautet der Untertitel der Herbsttagung, die sich in erster Linie an PädagogInnen richtet. Die Themenpalette reicht dabei von Gewalt in der Familie über Flucht & Trauma bis hin zu familiären Ereignissen wie der Ankunft eines Geschwisterchens.

Wann: Mi 22. November 2017, 09.00 bis 17.00 Uhr

Wo: St. Virgil, Ernst-Grein-Straße 14, 5026 Salzburg

Die kija Salzburg wird mit einem Impulsreferat zum Thema "Was nützen Kinderrechte? Benachteiligte Kinder schützen und unterstützen" vertreten sein. Dabei geht es kija-Mitarbeiterin Marion Wirthmiller vor allm darum, künftige KindergartenpädagogInnen für die Nöte ihrer Kinder zu sensibilisieren. Welche Handlungsmöglichkeiten dann bestehen, wird in der Gruppe erarbeitet.

Preis:
Für PädagogInnen aus Salzburg: 26,- Euro, für externe TeilnehmerInnen: 64,- Euro

Programm & Anmeldung


Future Talks: Kinder brauchen frühe Bindung

Warum die ersten 1.000 Tage eines Kindes so wichtig sind

Eine sichere Bindung zwischen Eltern und ihrem Säugling ist die Grundvoraussetzung für ein glückliches Leben – darin sind sich ExpertInnen einig. Kinder mit einer sicheren Bindung haben eine große Ressource, sich körperlich, seelisch und sozial gesund zu entwickeln. Wie können Eltern diese sichere Bindung zu ihrem Kind aufbauen? Welche Herausforderungen stellen sich den ElementarpädagogInnen, die kleine Kinder betreuen? Was sind die Ursachen für eine Störung in der Bindungsentwicklung und was kann man dagegen tun? Darüber spricht der deutsche Kinder- und Jugendpsychiater und Fachbuchautor Karl Heinz Brisch.

Wann: Mi 29. November 2017 19.30 Uhr

Wo: Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1, Hörsaal Agnes-Muthspiel (HS E.002), 5020 Salzburg 

Anmeldung unter: gruene(at)salzburg.gv.at – Eintritt frei.


Workshop: Bindungsbasierte Beratung & Therapie

"Die Herstellung einer sicheren therapeutischen Bindungsbeziehung ist ein grundlegendes Fundament, auf das alle Therapieformen zurückgreifen können. Ohne die Herstellung dieser Sicherheit in der Beziehung kann eigentlich keine therapeutische Entwicklung stattfinden, weder in der Therapie, noch in der Begleitung von Menschen in schwierigen seelischen Krisen oder Problemlagen."
(Karl Heinz Brisch)

Das Early Life Care Institut Salzburg bietet ab Ende November 2017 den Workshop "Bindungsbasierte Beratung und Therapie" mit Kinder- und Jugendpsychiater Karl Heinz Brisch in vier Modulen an. 

Seminarort: St. Virgil Salzburg, Ernst-Grein-Straße 14, 5026 Salzburg

Teilnahmegebühr: 400,- Euro pro Modul

Weitere Informationen & Anmeldung


Sozialpädagogische Blicke: Problematische Übergänge bei Jugendlichen

Bereits zum dritten Mal findet die Veranstaltungsreihe „Sozialpädagogische Blicke“ der Uni Salzburg statt. Diesmal geht es um „Problematische Übergänge bei Jugendlichen“. Alle Veranstaltungen sind öffentlich und kostenlos und finden jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr im Unipark Nonntal, Raum 1.006, statt.

Termine:

22. November 2017 - Übergänge in Ausbildung und Arbeit
Birgit Reißig (Deutsches Jugendinstitut - Außenstelle Halle): "Die soziale und berufliche Integration Jugendlicher: ein ganzheitlicher und mehrdimensionaler Blick auf Übergänge"
Barbara Glinsner (Wirtschaftsuniversität Wien): "Zwischen Street-Level Bureaucrats und SeelsorgerInnen: Die Dienstleistungsarbeit von BeraterInnen am Wiener AMS Jugendliche"

29. November 2017 - Psychiatrie – und was dann?

Thomas Lankmayer (Universität Linz, Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung): „Psychische Gesundheit und Arbeitsmarktintegration im Jugendalter“
Michael Tetzer (Fachhochschule Kärnten, Soziale Arbeit): „Ein sozialpädagogischer Blick auf die Übergänge zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie“

10. Jänner 2018 - Was kommt bloß nach der Jugendhilfe? 
Stephan Sting (Universität Klagenfurt, Sozial- und Integrationspädagogik): „Bildungswege von Care Leavern im Übergang in ein eigenverantwortliches Leben“
Hubert Löffler (Dachverband Österreichischer Kinder & Jugendhilfeeinrichtungen): „Welcome to Life! Eine Initiative zur Unterstützung und Selbstorganisation von Care Leavern in Österreich“

Weitere Infos & Programm


Wir freuen uns, wenn wir Sie bei der einen oder anderen Veranstaltung in diesem Kinderrechte-Herbst treffen. Laufende Infos rund um die kija Salzburg finden Sie auch auf: www.facebook.com/kijasalzburg