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Bank Austria Stipendium für Kinder- und Jugendforschung 2008

Das Stipendium 2008 geht an Isabella Klausegger - Thema ihrer Dissertation "HipHop als subversive Kraft".

Bild (Berger): Friedrich Führer (Landesdirektor der Bank Austria Salzburg), Isabella Klausegger und Andrea Holz-Dahrenstaedt (Salzburger Kinder- und Jugendanwältin).

Bild (Berger): Friedrich Führer (Landesdirektor der Bank Austria Salzburg), Isabella Klausegger und Andrea Holz-Dahrenstaedt (Salzburger Kinder- und Jugendanwältin).

Das Stipendium für Kinder- und Jugendforschung, das die Kinder- und Jugendanwaltschaft (kija) Salzburg jährlich in Zusammenarbeit mit der Bank Austria Landesdirektion Salzburg vergibt, geht heuer an Isabella Klausegger. Der promovierten Erziehungswissenschafterin wurde kürzlich der Forschungsbeitrag in Höhe von Euro 3.500 übergeben. Die Salzburger Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt und der neue Leiter der Bank Austria Landesdirektion Salzburg Friedrich Führer gratulierten der Stipendiatin im Rahmen einer kleinen Feier.

Identitätsstiftende Jugendkultur

Das zentrale Forschungsinteresse ihrer Dissertation gilt der subversiven Kraft von HipHop. Unter „subversiv“ versteht Klausegger dabei das Aufbegehren der „Marginalisierten“ gegen die bestehende rassistische, bzw. ethnozentristische Gesellschaftsordnung in Form von Musik, Graffiti, Text und Tanz. In Österreich sind es laut Klausegger vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund, die durch diese Kunst- und Kulturform, die in der New Yorker South Bronx entstand, identitätsstiftende Aspekte wahrnehmen und artikulieren können.

Mitsprache ist ein Kinderrecht

In der Jurywertung für die Zuerkennung des Stipendiums wurde im Besonderen der Bezug der Forschungsarbeit im Kontext der UN-Kinderrechtskonvention hervorgehoben. "Alle Kinder sind gleich, kein Kind darf benachteiligt werden, so steht es in Art. 2. der Kinderrechtskonvention. Leider ist die Realität eine andere. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Benachteiligung und deren Auswirkung auf Jugendliche bzw. wie diese in der Kunst verarbeitet und als Sprachrohr genutzt werden kann. Damit sind wichtige Eckpfeiler der Kinderrechtskonvention, nämlich das  Recht auf freie Meinungsäußerung und das Recht, sich am künstlerischen und kulturellen Leben zu beteiligen, in einer die Chancengerechtigkeit fördernden Art und Weise angesprochen", so Andrea Holz-Dahrenstaedt.

Auch der Salzburger Landesdirektor der Bank Austria, Friedrich Führer, zeigt sich von der Arbeit Klauseggers begeistert und weist darauf hin, wie wichtig das Stipendium für Kinder- und Jugendforschung für die Bank Austria ist. Sponsoring hat in der Bank Austria eine lange Tradition. Ihr gesellschaftliches Engagement umfasst Sport, Umwelt und Nachhaltigkeit, Kunst und Kultur, Soziales sowie Wissenschaft und Gesellschaft. So arbeitet die Bank Austria neben der Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg auch mit CARE Österreich und Caritas zusammen. "Wir wollen mit unserem heutigen Handeln die Rahmenbedingungen für Morgen verbessern. Unser Stipendium für Kinder- und Jugendforschung ist eine schöne Gelegenheit, diese gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen“, sagt Friedrich Führer.

Dissertation kommt in Buchhandel

Neben der Zuerkennung des Bank Austria Stipendiums für Kinder- und Jugendforschung darf sich Isabella Klausegger über eine weitere, höchst erfreuliche Nachricht ihre Dissertation betreffend freuen: "HipHop als subversive Kraft" wird publiziert und von einem Verlag in den Buchhandel gebracht.

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