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Aktueller Newsletter:

Liebe Freund*innen der Kinderrechte!

Es sind herausfordernde Wochen für alle. Der Anschlag in Wien sitzt uns immer noch in den Knochen und gerade eben sind die Ausgangsbeschränkungen - wie erwartet - verlängert worden. Und doch sind es wieder Kinder und Jugendliche, die besonders unter den Umständen zu leiden haben. Nach den Erfahrungen des ersten Lockdowns blicken wir mit Sorge auf die kommenden Wochen. Es vergeht kein Tag, an dem nicht darüber diskutiert wird, ob Schulen nicht doch geschlossen werden sollten. Wir setzen uns, wie Sie in diesem Newsletter lesen können, ganz dezidiert dafür ein, dass Kindergärten und Schulen weiterhin geöffnet bleiben, denn hier geht es um das fundamentale Kinderrecht auf Bildung.

Auch abseits dieser Diskussion ist es wichtig, die Kinderrechte während dieses neuerlichen Lockdowns nicht aus den Augen zu verlieren. Wir haben unter anderem aus diesem Grund nun einen Kinderrechte-Kummerkasten eingerichtet, an den Sie sich mit Ihren unterschiedlichen kinderrechtlichen Anliegen und Sorgen wenden können.

Alles dazu und noch vieles mehr lesen Sie in diesem Newsletter!


20 Jahre Plaudertasche

"Es war die schönste Pressekonferenz seit Menschengedenken", so eine der anwesenden Journalist*innen nach der Pressenkonferenz anlässlich von 20 Jahren Plaudertasche. Voller Klugheit, Witz und Eloquenz erzählten die fünf Redakteur*innen aus ihrem journalistischen Alltag, erzählten von der Themensuche für jede neue Ausgabe, vom gemeinsamen Herumtoben vor den monatlichen Redaktionssitzungen und teilten ihre Lieblingswitze.

Es war gelebte Partizipation. So wie fünf Kinder durch die Pressekonferenz führten, so sind es auch Kinder, die nun schon seit 20 Jahren den Inhalt der Kinderzeitschrift Plaudertasche bestimmen. Ins Leben gerufen wurde sie im September 2000 von der Plattform Weltkindertag. Das Ziel dabei: eine Zeitung zu gründen, die informativ und in kindergerechter Sprache verfasst ist, die junge Leute aktiv einbindet und zu Wort kommen lässt. Tausende Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren haben nun schon an der Entstehung der Plaudertasche mitgewirkt.

Zur 80. Ausgabe, die bei der Pressenkonferenz in den Räumlichkeiten der Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg präsentiert wurde, gab es auch eine Neuerung zu verkünden: Nach zwanzig Jahren wandert die Plaudertasche nun erstmals auch ins Netz und kann jetzt auch online gelesen werden!

Einen sehr schönen Einblick in die Pressekonferenz gibt Ihnen folgendes Video vom Sender RTS.


Der Kinderrechtspreis 2020 - erstmals online!

Es ist so weit! Die Gewinner*innen des 8. Salzburger Kinderrechtspreises stehen fest... doch noch verraten wir nichts! Wenn Sie erfahren wollen, wer dieses Mal gewonnen hat, haben Sie am 19. November die Chance dazu. Wie so vieles findet auch die Verleihung des Kinderrechtspreises dieses Jahr online statt. Die gute Nachricht dabei: So können bis zu 500 Interessierte bei der Preisverleihung mitfiebern.

Wie immer haben uns sehr inspirierende Projekte erreicht, die wir gerne mit Ihnen teilen möchten. Und - gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, jene zu feiern, die sich für die Kinderrechte einsetzen! Wenn Sie also an der spannenden und kurzweiligen Preisverleihung teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte bis Montag, 16. November, 8:00 Uhr an - wir lassen Ihnen dann den Zoom-Link zu Veranstaltung zukommen.

Anmeldungen unter kija@salzburg.at oder 0662 430 550. Solange der Vorrat reicht!


Der neue Kinderrechte-Kummerkasten

Vor allem in den letzten Monaten erreichten uns immer wieder Anfragen, bei denen es nicht unbedingt um konkrete Einzelfälle ging, sondern generelle kinderrechtliche Bedenken und Sorgen geäußert wurden. Obwohl dabei kein unmittelbares Eingreifen von unserer Seite gefragt war, war es uns wichtig auf diese Anfragen zu reagieren und uns in diesem Rahmen einen aktuellen kinderrechtlichen Überblick - nicht nur in Bezug auf Corona - zu verschaffen. Und so wurde die Idee zum Kinderrechte-Kummerkasten geboren.

Wir wollen dabei sowohl junge Menschen, als auch Eltern und Bezugspersonen und jene, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, dazu ermuntern, ihre Sorgen, Anregungen und Bedenken mit uns zu teilen. Wir arbeiten alle E-Mails, die uns erreichen, sorgfältig durch und schauen, wo es Parallelen gibt und wo wir Lösungsvorschläge erarbeiten können. Nachdem uns in der ersten Woche schon zahlreiche E-Mails erreicht haben, sind wir schon jetzt am ersten Thema dran - watch this space ;)

Und hier ist sie - unsere brandneue E-Mail-Adresse: kinderrechte.kummerkasten(at)salzburg.gv.at
Für Fragen, die einer Beratung durch unser Team bedürfen, gilt selbstverständlich weiterhin unsere E-Mail-Adresse kija(at)salzburg.gv.at.


Österreichweites & Internationales

Lockdown #2 - Schulschließungen vermeiden!

Wir befinden uns mitten im 2. Lockdown. Es steht außer Frage, dass Schritte notwendig sind, um die Ausbreitung des Covid-Virus einzudämmen. Doch dabei muss unbedingt auf die Verhältnismäßigkeit dieser Eingriffe und die Einhaltung der Kinderrechte im Sinne der UN-Kinderrechtekonvention geachtet werden. Mit großer Sorge blicken wir derzeit auf mögliche Schulschließungen, da diese unmittelbare Auswirkungen auf das Recht auf Bildung und die vorrangige Beachtung des Kindeswohls hätten.

Lange hieß es, Schulschließungen sollten vermieden werden. Doch nun befinden sich die Oberstufen bereits im "Home Schooling" und es ist ungewiss, wie es weitergeht, wenn die Infektionszahlen in den nächsten Wochen nicht signifikant reduziert werden können. In ihrem soeben veröffentlichten Positionspapier fordern die kijas Österreich, dass von Schulschließungen, vor allem für Schüler*innen der Pflichtschulstufen, unbedingt abgesehen werden soll. Auch die Österreichische Gesellschaft für Kinder-und Jugendheilkunde tritt dafür ein, Bildungseinrichtungen nur dann zu schließen, wenn dies wissenschaftlich begründbar ist und es die Pandemiesituation zwingend erfordert. Sie betont in einem offenen Brief einmal mehr, dass Kinder nicht die „Infektionstreiber“ sind.

"Distance Learning" bedeutet einen enormen zusätzlichen Druck für Schüler*innen. Dabei sind es vor allem wieder sozial Benachteilige, die über weniger Ressourcen verfügen und die als Erste den Anschluss verlieren. Auch dürfen die psychischen und sozialen Folgen von Schulschließungen nicht außer Acht gelassen werden - denn bei Schulschließungen geht es um viel mehr als um den Zugang zu Bildung. Für viele Schüler*innen führt das Wegfallen des schulischen Alltags zur sozialen Isolation und es fehlt an wichtiger Struktur.

Die kijas Österreich stellen daher fest: "Die Abhaltung eines Präsenzunterrichts in Kleingruppen ist zu befürworten und deren Umsetzung aus kinderrechtlicher Sicht nachdrücklich zu empfehlen." Es müssen unbedingt flexible Lösungen - wie die Teilung der Klassen, eine Mischform von Präsenz- und Fernunterricht und das zur Verfügung stellen von zusätzlichen Räumlichkeitenund und Lehrpersonal - gefunden werden.

Die Stellungnahme der kijas Österreich können Sie hier im vollen Wortlaut nachlesen.


Radikalisierung - Überlegungen aus aktuellem Anlass

Die kija Salzburg ist angesichts des Terroranschlags vom 2. November tief betroffen. Unsere Anteilnahme gilt all jenen, die nun mit den Folgen dieses Anschlags leben müssen, den Verletzten, den Angehörigen und jenen, die das Geschehen miterleben mussten.

Wir lehnen jegliche Form von Gewalt und demokratiefeindlicher Weltanschauungen entschieden ab. Doch das Thema Extremismus und Radikalisierung beschäftigt uns als Einrichtung, die mit jungen Menschen arbeitet, schon lange. Es ist uns deshalb auch ein wichtiges Anliegen, die Ereignisse in einem breiteren Kontext zu verorten und zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit den Ursachen und der Prävention aufzurufen.

In vielerlei Hinsicht überschneidet sich die Biographie des Täters mit jenen von radikalisierten jungen Menschen, mit denen wir im Zuge unserer Arbeit in Kontakt gekommen sind - unabhängig davon, ob diese Radikalisierung islamistischer oder rechtsradikaler Natur ist. Die Überschneidungen zeigen vor allem eines - die Wichtigkeit von Präventionsarbeit und dabei auch der Gewaltprävention in Familien. In vielen Biographien von radikalisierten Jugendlichen finden sich Gewalterfahrungen in der Familie. Hier anzusetzen ist ein wichtiger und unerlässlicher erster Schritt.

Ein weiterer zentraler Punkt ist der Ausbau von demokratischen Strukturen und Demokratiebildung. Diese muss so früh wie möglich ansetzen - schon im Kindergarten sollten Kinder ein Mitspracherecht bekommen und so von klein an erleben, dass sie ihre Lebenswelt mitbestimmen können und über Selbstwirksamkeit verfügen. Zur Demokratiebildung gehört dabei auch das Lernen von gewaltfreier Kommunikation.

Wichtig ist aber auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem vorherrschenden Diskurs rund um Zugehörigkeit. Wird von jenen mit "Migrationshintergrund" erwartet, dass sie sich anpassen? Oder wird ihre Herkunft als etwas Positives gesehen, als etwas, dass sie nicht weniger "österreichisch" macht als jene ohne Migrationserfahrung? Denn die Suche nach Akzeptanz und Zugehörigkeit ist eine Auffälligkeit, die sich durch die Biographien jener jungen Menschen, mit denen wir in Berührung kommen, zieht. Letztlich ist es auch unerlässlich, die digitale Sozialarbeit auszubauen und Kindern und Jugendlichen dort zu begegnen, wo sie einen Großteil ihrer Zeit verbringen und wo sie oft auch radikalisiert werden.


Stellungnahme der kijas Österreich zum Gesetzesentwurf "Hass im Netz"

Die kijas Österreich begrüßen ausdrücklich die Gesetzesinitiative zu "Hass im Netz" - sie bedeutet die dringend notwendige Schließung einer schon lange augenfälligen Gesetzeslücke. Artikel 19 der Kinderrechtskonvention beinhaltet das Recht auf Schutz vor Gewalt - dies gilt auch für psychische Gewalt, die junge Menschen im Internet erfahren. Gerade sie sind es, die häufig von "Hass im Netz" betroffen sind. Eine von den kijas Österreich in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass ein Viertel aller Befragten schon einmal Beleidigungen über Soziale Medien erfahren haben und 13 Prozent im Internet mit falschen Behauptungen über ihre Person konfrontiert gewesen sind.

In ihrem Positionspapier machen die kijas Österreich auf kinderrechtliche Besonderheiten aufmerksam, sind es doch gerade junge Menschen, die sehr viel Zeit im Internet verbringen und somit auch zu potentiellen Opfern und Täter*innen von "Hass im Netz" werden. Eine wichtige Forderung der kijas ist es, Informationen zu den Gesetzesänderungen auf kindgerechte Art und Weise zu verbreiten. Zudem soll der Rechtszugang niederschwellig und kostenlos sein und müssen Ressourcen für den Mehraufwand, der durch die Neuerungen entsteht, bereitgestellt werden. Da der Teufel oft im Detail steckt, wäre es außerdem ratsam, die Gesetzesänderungen in einem Jahr zu evaluieren und allfällig zu novellieren.

Alles weiteren Forderungen und Anmerkungen finden Sie im Positionspapier der kijas Österreich.


Equal Pay Day: Die Unterschiede beginnen schon früh

Jedes Jahr im Herbst erreicht uns wieder die Nachricht vom "Equal Pay Day". Dieser zeigt die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen auf, die mit Faktoren wie Branche, Vollzeit vs. Teilzeit oder Art des Arbeitsvertrags zusammenhängt, aber nicht ausschließlich durch diese "weg-erklärt" werden kann. In Salzburg fiel dieser Tag 2020 schon auf den 11. Oktober, hier arbeiten Frauen also 82 Tage lang "gratis".

Was aus kinderrechtlicher Perspektive dabei besonders interessant ist: Diskriminierungen in Bezug auf "Einkommen" beginnen schon früh. Eine Umfrage der BAWAG gemeinsam mit dem Bankenverband im Juli 2020 zeigte geschlechterbezogene Unterschiede schon beim Taschengeld. Buben erhalten im Durchschnitt 41 Euro Taschengeld, Mädchen hingegen nur 34 Euro - also immerhin 20 Prozent weniger. Die Höhe des Taschengeldes wird dabei von Eltern meist, wie die Umfrage zeigt, nach deren "Bauchgefühl" festgelegt. Es ist demnach wichtig, Eltern und Bezugspersonen schon früh auf Ungleichbehandlungen hin zu sensibilisieren, damit dieses "Bauchgefühl" in Zukunft zu einer gerechteren Verteilung führt!


Kinderkostenanalyse - Neue Erhebung in Planung

Was kostet ein Kind? Diese Frage wird heute gänzlich anders beantwortet als noch in den 1960er Jahren. Damals wurden für die erfolgreiche Teilnahme am Unterricht noch keine Laptops gebraucht, das Wort "Handy" gab es noch nicht. Und doch galt bis vor kurzem eine Erhebung aus dem Jahr 1964 als Grundlage für viele Unterstützungsleistungen für Eltern und Kinder.

Kinder und Jugendliche sind die am stärksten von Armut betroffene Altersgruppe. Das Ausbleiben von Unterhaltszahlungen wie auch zu geringe Beträge tragen zu diesem Problem bei. Die kijas Österreich fordern deshalb schon seit Jahren eine neue Erhebung, in einer Stellungnahme aus dem Jahr 2017 etwa steht: "Als absolut notwendig erachtet wird, die tatsächlichen Kosten für Kinder neu zu berechnen (Kinderkostenanalyse)! "

Doch nun gibt es Anlass zur Freude: Wie im Oktober verkündet wurde, hat das Sozialministerium eine neue Kinderkostenstudie in Auftrag gegeben. Es ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Kinderarmut!

 


Tipps

Alles was JugendRecht ist - Ausgabe #2

Nach dem Erfolg des letzten Workshops schließen wir nun gleich mit einem weiteren zum Thema "Jugendliche und COVID-Strafen - Was tun?" an. Die Workshop-Reihe richtet sich an all jene, die Interesse und Fragen im Bereich Jugendarbeit und Kinderrechte, Jugendschutz und anderen relevanten Rechtsthemen im Berufsalltag haben. Angeboten wird sie von der kija-Juristin und dipl. Sozial- und Lebensberaterin Barbara Erblehner-Swann. Das Format ist relativ frei und bietet die Möglichkeit, Fragen aus der praktischen Jugendarbeit zu stellen und gemeinsam zu diskutieren.

Wann: Montag, 16. November 2020, 18:30 - 20:00 Uhr
Wo: Online - auf Zoom (Meeting-ID: 818 7820 7519 Kennwort: 830341)

Es ist keine Anmeldung erforderlich. Gerne können Sie unter diesem Link auch Themenwünsche für zukünftige Workshops posten.


BIM Zukunftsgespräche von 19. bis 22. November

Es ist jedes Jahr im Herbst ein Fixstern am Veranstaltungshimmel: die Berufs-Info-Messe, kurz BIM. Doch auch hier ist 2020 alles anders. Dieses Jahr gibt es keine Messe. Dafür gibt es die Möglichkeit, online an "BIM-Zukunftsgesprächen" teilzunehmen. Dabei können Schüler*innen verschieden Berufsgruppen, Unternehmen und weiterführende Schulen kennenlernen. In virtuellen Gesprächen können sie Kontakte knüpfen und sich ein Bild von möglichen Berufsfeldern machen.

Weitere Infos findet ihr auf der Homepage der BIM sowie über die BIM-App.


Die Stadt Salzburg sucht YOUNG EXPERTS

Die Stadt Salzburg sucht deine Expertise! Bis Ende November werden junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren gesucht, die in den kommenden Jahren die räumliche Entwicklung der Stadt mitgestalten wollen. Entstehen soll ein möglichst diverses Team mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen. Dieses Team wird im Jahr 2021 an "FutureLabs" teilnehmen und sich mit "den kommenden Herausforderungen und Chancen" beschäftigen.

Anmeldungen sind noch bis 29.11.2020 möglich!

Weitere Infos findet ihr auf der Homepage der Stadt Salzburg.


Laufende Infos rund um die kija Salzburg finden Sie auf www.kija-sbg.at, unter www.facebook.com/kijasalzburg oder auf Instagram.

Neu! Unser Mailkummerkasten! Wo drückt der kinderrechtliche Schuh? Was willst du uns wissen lassen, worum sollen wir uns kümmern, ohne dass wir dir direkt antworten? Here we go: kinderrechte.kummerkasten(at)salzburg.gv.at

 

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Tel: +43(0)662-430 550, Fax: +43(0)662-430 550-3010