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"Schön ist, wenn ich ich sein kann!"

Weltkindertag feiern heißt, einmal mehr die Meinung der Kinder zu hören.

Hier spielen Kinder bei einer der Weltkindertagsstationen.

Bild (Spektrum): Am 1. Oktober 2010 wurde in Salzburg der Weltkindertag gefeiert.

Am Freitag den 01. Oktober  2010 wurde in Salzburg der Weltkindertag gefeiert. Am Weltkindertag werden durch bunte Feste der "Plattform Weltkindertag" die Anliegen der Kinder salzburgweit ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt, schließlich heißt es im Alltag allzu oft "Hier ist kein Platz zum Spielen" oder "Das geht dich nichts an, dafür bist du noch zu klein". Am Weltkindertag wird aber nicht nur gespielt, am Weltkindertag bekommen Kinder und Jugendliche auch die Möglichkeit, ihre Meinung kundzutun, so zum Beispiel bei der "Insel" (Haus der Jugend), einer der insgesamt sieben Weltkindertagsstationen in Stadt- und Land Salzburg.
Mehr als 850 Kinder und Jugendliche besuchten am Weltkindertag die "Insel". Viele standen schon vor dem eigentlichen Beginn um 10.00 Uhr vormittags bei den einzelnen Stationen Schlange. Hier konnten sie basteln, sich in der Hüpfburg austoben, auf verschiedenen Geräten ihr Geschick erproben - oder sich beim Stand der Kinder- und Jugendanwaltschaft (kija) Salzburg über die Kinderrechte und ihre Bedeutung informieren.

Partnerin für schwierige Zeiten

Die kija-Mitarbeiterinnen hatten alle Hände voll zu tun, den Wissensdurst der jungen Menschen zu stillen: "Was tun, wenn eine Freundin geschlagen wird?" und "Bedeutet das Recht auf Freizeit und Spiel, dass ich nicht mehr zur Schule gehen muss?", waren nur einige der Fragen, die den jungen Leuten auf der Seele brannten. Am Weltkindertag hatten sie die Möglichkeit, in ungezwungener Atmosphäre die kija Salzburg als verlässliche Partnerin bei Fragen und Sorgen aller Art kennenzulernen. Und sie wurden dazu eingeladen, sich am österreichweit ersten Kinder- und Jugendbericht zu beteiligen, denn das Netzwerk Kinderrechte fasst erstmals die Stimmen der Kinder und Jugendlichen zu einem umfassenden Bericht zusammen, um aus erster Hand zu erfahren, wie Kinder und Jugendliche in Österreich leben, was ihnen fehlt und was ihnen Freude macht. Die zu diesem Zweck ausgegebenen Feedback-Postkarten wurden emsig ausgefüllt und von der kija Salzburg wieder eingesammelt.

Feedback für Kinderbericht

Auf den Feedbackpostkarten fanden sich berührende Rückmeldungen zur Situation des Nachwuchses. Unter der Kategorie "Das ärgert mich am meisten ..." bedauerten viele, dass sie von Eltern oder Freunden geschlagen werden, dass immer die Eltern bestimmten, was richtig ist, dass Kinder wie "Sklaven" behandelt würden, Erwachsene immer so viel redeten und man als Kind so viel warten müsse, aber auch, dass es zu viele Autos gebe und zu wenige Spielplätze für größere Kinder, dass nicht jedes Kind ein Zuhause habe und dass es viel zu wenig Zeit zum Nach-draußen-Gehen und Spielen gebe.

Das ärgert mich, das find' ich gut

Auf der anderen Seite freuten sich die Kinder darüber, das sie FreundInnen und Familie haben, viele Ausflüge machen, von der Familie akzeptiert werden, dass sie zum Doktor gehen können und es eine Rettung gibt, dass Frieden herrscht und Kinder aus den verschiedensten Ländern miteinander spielen können.

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