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"MutMachen Pinzgau" startet durch

Das MentorInnenprojekt zur Förderung und Integration von Kindern & Jugendlichen kommt in den Pinzgau - weil Ideen erprobt werden müssen und - wenn sie sich bewähren - weiter verbreitet werden sollen!

Projektleiterin Barbara Erblehner-Swann, Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-

Bild: Projektleiterin Barbara Erblehner-Swann, Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-

"Ideen müssen erprobt und - wenn sie sich bewähren - weiter verbreitet werden!", so lautet der Leitsatz von  Barbara Erblehner-Swann (Mitarbeiterin der kija Salzburg), die 2007 das MentorInnenprojekt "MutMachen" ins Leben rief. Über fünfzig MentorInnenschaften hat sie seither vermittelt und begleitet, dabei reichten die Forderungen der Mentees von der Lernunterstützung über das Teilen von Freizeitaktivitäten bis hin zum Zuhören und Begleiten bei Amtswegen oder Vorstellungsgesprächen.

Regionalisierung

Doch damit nicht genug, die kija Salzburg hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, das mit dem Woman Award ausgezeichnete Projekt "MutMachen" in alle Regionen des Bundeslandes, allen voran in den Pinzgau, zu bringen. Schließlich ist der Mangel an Aufmerksamkeit und Zeit, unter dem junge Menschen häufig leiden, nicht auf den urbanen Raum beschränken, ganz im Gegenteil: "Gerade in den Regionen", weiß Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt, "ist das Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche oft mangelhaft ausgebaut. Es ist hier also besonders wichtig, eine Vertrauensperson zu haben, an die man sich mit kleinen und großen Fragen wenden kann."

Rückenwind bei der Realisierung des Regionalisierungsvorhabens bekommt die kija Salzburg von Bezirkshauptfrau Rosmarie Drexler und dem Integrationsnetzwerk "Pinzpower vorurteilsfrei". Die engagierte Bezirkshauptfrau stellt sich gerne der Herausforderung, innovative Angebote für Kinder und Jugendliche auch jenseits des Gebirgsrandes zu verankern: "Es freut mich, dass die Kinder- und Jugendanwaltschaft das Projekt „MutMachen“ mit einem besonderen Fokus auf die Integration von MigrantInnenkindern und deren Familien im Pinzgau durchführt." Und fügt hinzu: "Besonderst stolz macht mich dabei, dass der Pinzgau wieder einmal an erster Stelle steht, wenn es darum geht, Aktionen für die Gesellschaft zu setzen."

Soziale Bande als Basis für Integration

Auch Soziallandesrätin Doraja Eberle begrüßt das Projekt und streicht seine Bedeutung für den Brückenbau zwischen Menschen verschiedener Generationen, Religionen und Kulturen hervor: " Mut machen - das kann so vieles sein: Unterstützung, Begleitung, Förderung, Hilfe zur Selbsthilfe, Stärkung des Selbstbewusstseins, Entwicklung einer Zukunftsperspektive, aber auch Freundschaft." Und Familienreferentin Ulrike Kendlbacher ist überzeugt davon, dass "MutMachen Pinzgau" einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien leistet.

Pinzgau – es geht los!

Die Weichen für "MutMachen Pinzgau" sind also gestellt und die regionale Projektleiterin Tina Widmann sucht bereits nach geeigneten MutMacherInnen für die erste MentorInnengruppe: "In das Projekt einsteigen können alle, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen, sich in die Welt von jungen Menschen einfühlen können und ihre Erfahrungen weitergeben wollen!", beschreibt sie die Rahmenbedingungen. Schon Anfang Juli soll die erste MutMacherInnen-Gruppe auf ihre Schützlinge vorbereitet werden, denn, so Kinder- und Jugendanwältin Holz-Dahrenstaedt: "Eine MentorInnenschaft basierend auf aufrichtigem Interesse kann jungen Menschen zu der Klarheit und Selbstsicherheit verhelfen, die die Grundlage für eine stabile Entwicklung darstellen. Somit leistet MutMachen einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Chancengerechtigkeit!"

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