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Letzte Chance? - Wenn Kinder im Gefängnis landen!

Ein 14-Jähriger landet in U-Haft und kommt erst nach über zwei Monaten in eine für ihn geeignete therapeutische Einrichtung. Ein Leserbrief zum Umgang mit Jugendlichen, die "keiner will".

Gefängniszelle.

Bild: Dierk Schaefer / flickr

  • Wie viele echte Chancen muss ein 14-Jähriger gehabt haben, wenn es bei seiner Verurteilung zu einer zehnmonatigen bedingten Freiheitsstrafe heißt, dies sei seine „letzte Chance“?
  • Wie viele Hilfssysteme müssen versagt haben, wenn dieser Jugendliche angibt, die dreimonatige U-Haft sei zum ersten Mal seit langem ein Ort gewesen, an dem er sich gut aufgehoben fühlte?
  • Wie viel sind Kinder unserer Gesellschaft wert, in der es für junge Menschen, die Halt, Schutz und Orientierung suchen, keine geeigneteren Einrichtungen als Gefängnisse gibt?

Wenn Kinder im Gefängnis landen, ist es ein Alarmsignal dafür, dass in den letzten Jahren Kinderrechte zunehmend dem staatlichen Spardruck zum Opfer fielen.
Wenn Kinder im Gefängnis landen, besteht akuter Handlungsbedarf, weniger privilegierte Familien effektiver zu unterstützen, um allen Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu ermöglichen!

Andrea Holz-Dahrenstaedt,
Kinder- und Jugendanwältin Salzburg

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