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Das war ein Monat Tour für die Kinderrechte im Lungau

… und das war noch lange nicht alles!

Das Team der kija Salzburg vor dem Tourbus.

Bild: Das Team der kija Salzburg geht auf Tour, um alle Kinder im Bundesland über ihre Rechte zu informieren.

"Ein Schwimmbad hier in unserer Gemeinde, das wär´ toll!", "Meine Eltern haben nie Zeit für mich" oder "Endlich kann ich mit wem ich über dieses Geheimnis sprechen…", egal, ob große oder kleine Sorgen, die Kinder und Jugendlichen im Lungau teilten sich nur zu gerne den offenen Ohren der kija-BeraterInnen mit. Ganz klar, der Bedarf, gehört zu werden, ist da, und so standen die Türen im Infobus der Kinder- und Jugendanwaltschaft (kija) Salzburg die vergangenen Wochen kaum still.

Wohin mit den Sorgen?

Einen Monat lang war die kija Salzburg mit einem bunten Programm für die Kinderrechte unterwegs durch alle Gemeinden des Lungaus. 4.479 Kinder wurden durch Workshops, Theatervorführungen und Beratungsgespräche erreicht. Am vergangenen Donnerstag ging die Tour bei einem Abschlussgespräch mit MultiplikatorInnen im Hilfswerk Tamsweg zu Ende. Bei einer ersten Bilanz, die gezogen wurde, kamen zunächst die Kinder und Jugendlichen selbst zu Wort. Mehr als 280 hatten die Gelegenheit genutzt, über einen Fragebogen ihre Sorgen und Anregungen kundzutun: Die Ergebnisse sprechen für sich: 41,6 Prozent der befragten Kinde gaben an, dass Erwachsene ihrer Meinung nach die Kinderrechte nicht respektieren würden und 54,9 Prozent, dass sie bei wichtigen Angelegenheiten in ihrem Ort nichts mitzureden hätten. Fast jedes zweite Kind ist in irgendeiner Form schon mit Gewalt konfrontiert gewesen und knapp 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen kennen in ihrem Bezirk keine Anlaufstelle, an die sie sich mit ihren Problemen wenden können.

Projekte regional verankern

Den Anwesenden beim Abschlussgespräch jedenfalls war klar, dass die Tour der kija Salzburg erst der Anfang einer schon lange notwendigen Intensivierung der regionalen Arbeit für Kinder und Jugendliche war. Neben der ab sofort zweiwöchig stattfindenden kija-Beratungsmöglichkeit in der Akzente-Jugendinfo in Tamsweg läuft auch das Projekt "MutMachen" im Lungau an. Dabei werden Kindern und Jugendlichen Erwachsene zur Seite gestellt, die sie ein Stück ihres Weges begleiten und unterstützen.

Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt informiert aber auch schon über Vorhaben der nächsten Zukunft: "Was fehlt und woran wir gemeinsam mit KooperationspartnerInnen weiterarbeiten werden, sind eine Gruppe für Mädchen an der Kippe zur Selbstgefährdung und eine für Burschen an der Grenze zur Kriminalität. Auch der Ausbau der Jugendpolizei sowie eines mobilen Krisenteams muss forciert werden." Und weiter fügt sie hinzu "Jetzt ist es an der Politik zu zeigen, welche Bedeutung Kinder und Jugendliche für sie tatsächlich haben."

Kreativität bewiesen haben die TeilnehmerInnen des Kinderrechte-Fotowettbewerbs. Ihre bunten Auseinandersetzungen mit den Kinderrechten haben der Jury die Wahl nicht leicht gemacht, schließlich überzeugte aber das Bild "Freiheit" durch die vermittelte Lebendigkeit. Und man kann sich auf mehr freuen, denn auf die freudestrahlenden GewinnerInnen wartet ein Fotoworkshop mit Societyfotografin Doris Wild.

Bilder Regionalprojekt "kija on tour" und Bilderwettbewerb "Recht so!"

Video "kija on tour"

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