(Cyber-)Mobbing zählt zu den größten Herausforderungen für das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Die Auswirkungen reichen von psychischen Belastungen über soziale Ausgrenzung bis hin zu langfristigen Folgen für Bildung, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe.
Mit der internationalen Fachtagung „Unsichtbare Stiche – wenn das ICH nicht sein darf“ schafft die Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartner:innen einen Raum für fachlichen Austausch, neue Perspektiven und konkrete Lösungsansätze.
Internationales Highlight
Als Keynote-Speakerin begrüßen wir Univ.-Prof. Dr. Christina Salmivalli (Universität Turku, Finnland), eine der weltweit renommiertesten Expertinnen für Mobbingprävention und Entwicklerin des international erfolgreichen KiVa®-Programms. Sie wird aktuelle Forschungsergebnisse sowie erfolgreiche Präventions- und Interventionsstrategien aus der internationalen Praxis vorstellen.
Schwerpunkte der Tagung
In Keynotes, Fachvorträgen und Arbeitskreisen widmen wir uns unter anderem folgenden Themen:
- Prävention und wertschätzende Schulkultur
- Früherkennung und professionelles Hinschauen
- Intervention bei Mobbinggeschehen
- (Cyber-)Mobbing und digitale Gewalt
- Nachsorge und Reintegration
- Elternarbeit und Systempartnerschaft
- Recht und Kinderschutz
- Partizipation von Kindern und Jugendlichen
Gemeinsam diskutieren wir Ursachen von (Cyber-)Mobbing, wirksame Handlungsmöglichkeiten und Beispiele gelingender Praxis – mit dem Ziel, konkrete Impulse für den eigenen Berufs- und (Schul)alltag mitzunehmen.
Jugendliche gestalten mit
Ein besonderes Merkmal der Tagung ist die aktive Beteiligung von Jugendlichen als Expert:innen in eigener Sache. Ihre Perspektiven und Erfahrungen fließen direkt in die inhaltliche Gestaltung der Veranstaltung ein.
Zielgruppe
Die Veranstaltung bringt Fachkräfte, Entscheidungsträger:innen, Multiplikator:innen und betroffene Jugendliche zusammen, um Wissen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam wirksame Strategien gegen (Cyber-)Mobbing zu entwickeln. Angesprochen sind insbesondere Personen aus Bildung, Kinder- und Jugendhilfe, Schulpsychologie, Beratung, Wissenschaft, Prävention und Politik.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Veränderung gelingt dort, wo Menschen ihre Stimme erheben, Bündnisse bilden und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Die Tagung versteht sich daher als Plattform für Vernetzung, Wissenstransfer und die Entwicklung nachhaltiger Strategien gegen (Cyber-)Mobbing.
Weitere Informationen zum Programm sowie zu den Teilnahmebedingungen folgen in Kürze.
Merken Sie sich den Termin bereits jetzt vor:
13.–14. Jänner 2027 an der Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig.








