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31.01.2018 15:18 Alter: 83 days
Kategorie: Presseaussendung

Ehrenamtlicher Einsatz, der Integration fördert


Haslauer und Berthold dankten open.heart-PatInnen für ihr freiwilliges Engagement. (Landeskorrespondenz).


Bild: Lanesmedienzentrum / Neumayr / LEO

Bild: Anja Schachinger (Verein menschen.leben), Manuela Geimer (kija), Landesrätin Martina Berthold, Landeshauptman Wilfried Haslauer, Patenkind Nader Ahmadi, Patin Brigitte Rigele und Andrea Holz-Dahrenstaedt (Kinder- & Jugendanwältin)

Gemeinsam mit Patinnen und Paten einen Einblick in das Leben von österreichischen Familien erhalten und so die heimische Kultur besser kennenlernen und verstehen - dies ist der Kern des Projekts open.heart für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge der Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg. Etwa 160 ehrenamtliche Patinnen und Paten gibt es derzeit. Viele von ihnen kamen am 25. Jänner 2018 ins Parkhotel Brunauer, wo sich Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Landesrätin Martina Berthold bei ihnen für ihr Engagement bedankten.

Landeshauptmann Haslauer dankte den InitiatorInnen und Verantwortlichen des Projekts in der Kinder- und Jugendanwaltschaft (kija) Salzburg und vor allem all jenen, die sich seit 2015 bei open.heart als PatInnen oder Gastfamilien freiwillig und ehrenamtlich engagiert haben:

"Sich im Alltag unserer Gesellschaft zurechtzufinden, das ist vor allem für junge geflüchtete Menschen oftmals schwer. Wenn sie ohne Familie in Salzburg angekommen sind, ist die Herausforderung noch größer. open.heart zeigt eindrucksvoll, wie wichtig persönliche Beziehungen für eine gelingende Integration sind. Ich danke allen ehrenamtlichen Patinnen und Paten, die junge Flüchtlinge ein Stück ihres Weges begleiten und ihnen helfen, unsere Gesellschaft zu verstehen", so Landesrätin Martina Berthold, die sich bei Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt und Projektleiterin Manuela Geimer für deren großen persönlichen Einsatz bedankte.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge brauchen Unterstützung, um in Salzburg Fuß fassen zu können. "Im Projekt open.heart lernen die Jugendlichen Patinnen und Paten kennen, die für sie da sind", so Kinder- und Jugendanwältin Holz-Dahrenstaedt. "Wenn man durch die Flucht alles verloren hat - die Heimat, die Familie, die Freunde - sind Menschen wichtig, die einen annehmen und Anker und Kompass in einer fremden Umgebung sind. Wir danken allen unseren Patinnen und Paten dafür. Besonders in Zeiten, in denen Vorurteile wieder geschürt werden, sind Projekte, die das gegenseitige Verständnis fördern, ein wichtiges Signal gegen Ausgrenzung und für die Einhaltung der Kinderrechte."

160 Ehrenamtliche wurden ausgebildet

open.heart wurde im Sommer 2015 ins Leben gerufen, um unbegleitete minderjährige Jugendliche zu unterstützen. Damals waren es insgesamt rund 400 junge Leute, derzeit sind es noch 175. Seit dem Start wurden im Projekt open.heart insgesamt 166 Ehrenamtliche in zehn Ausbildungsdurchgängen zu Patinnen und Paten ausgebildet, 108 Patenschaften wurden vermittelt. Die Patinnen und Paten sind zwischen 23 und 76 Jahre alt, Dreiviertel davon sind Frauen. Die Jugendlichen sind größtenteils männlich undzwischen 16 und 21 Jahre alt. Die am häufigsten vertretenen Nationalitäten sind Afghanistan, Somalia und Syrien. Die Laufzeit der Patenschaften ist unterschiedlich. Die längste Patenschaft besteht schon seit Beginn des Projekts.

Zudem wurde auch ein neues Gastfamilienmodell geschaffen. Erstmals können unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auch in Salzburger Familien aufwachsen. Begleitet werden die Jugendlichen und die Gastfamilien durch das SOS-Kinderdorf.

kija Salzburg mehrfach ausgezeichnet

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft (kija) Salzburg war in den vergangenen Jahren immer wieder ein starker Motor für gelungene Projekte und wichtige Entwicklungen. Dies wurde auch durch namhafte Auszeichnungen wie etwa den Bank Austria Sozialpreis 2016 gewürdigt. Kürzlich wurde open.heart in Maastricht mit dem Europäischen Verwaltungspreis EPSA ausgezeichnet. In der Kategorie "Regional" ging open.heart am Ende als Siegerprojekt hervor. Die Jury hob in ihrer Begründung hervor, dass es der Kinder- und Jugendanwaltschaft im Sommer 2015 gelungen war, innerhalb kürzester Zeit rasch und zielgerichtet auf eine gesellschaftliche Herausforderung zu reagieren. Im Dezember 2017 wurde der kija zudem als erster behördlicher Organisation in Würdigung ihres besonderen und nachhaltigen Engagements für die Wahrung der Menschenrechte in Stadt und Land Salzburg die Rose der Menschenrechte verliehen.

Die Begründung: Die kija stellt ihre Arbeit voll und ganz unter das Motto "Kinderrechte sind kein Luxus, sondern Menschenrechte ohne Wenn und Aber."


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